Vorschau

Auszug aus § 2 der Satzung der Hanse-Koggewerft. e.V.

Der Verein verfolgt ausschließliche und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Paragraphen 51 ff. Abgabenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist selbstlos; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Der Verein beabsichtigt, eine Kogge auf Grundlage originalgetreuer Konstruktionspläne unter Beachtung geltender Sicherheitsvorschriften so nachzubauen, daß damit Forschungsaufgaben durchgeführt werden können, die der Verein eigenverantwortlich, aber in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schiffahrtsmuseum wahrnimmt. Ziel der Forschungsaufgaben ist u. a. die Gewinnung von Erkenntnissen über den Schiffbau und Segel-, Navigations- und Seeverhalten von Koggen auf den traditionellen Hanserouten.

Während dieser Forschungsphase soll es der (an historischen und anderen wissenschaftlichen Aspekten des Koggenachbaus) interessierten Bevölkerung ermöglicht werden, Besichtigungen vorzunehmen und an Vorträgen über die gewonnenen Erkenntnisse teilzunehmen. Die Besichtigungen und Vorträge stehen unter Leitung fachkundiger Vereinsmitglieder. Über die während der Forschungsphase gewonnenen Erkenntnisse wird der Verein entsprechende Publikationen herausgeben.

Darüber hinaus verfolgt der Verein nach Beendigung sämtlicher Forschungsaufgaben den Zweck, die Kogge weiterhin in hansischer Segeltechnik auf den überlieferten Schiffahrtsrouten der Hanse einzusetzen und die entsprechenden Häfen anzulaufen sowie mittelalterliche Märkte in diesen Häfen zu veranstalten, um auf diesem Wege der Völkerverständigung dienlich zu sein. Weiterhin widmet sich der Verein der Jugendarbeit in der Weise, dass Jugendliche unter Einsatz nautischen Fachpersonals, das sich ebenfalls aus Mitgliedern des Vereins zusammensetzt, in allen mit dem Segeln einer Hansekogge verbundenen Fragen gefördert und ausgebildet werden.

Der Verein strebt an, für die gleichen Zwecke auch andere historische Schiffe nachzubauen oder zu erwerben und zu restaurieren.